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15. April 2016

Raum - Emma Donoghue



Hallo meine Lieben,

heute bewege ich mich mal aus meiner "Comfort-Zone" und stelle euch das Buch vor, welches mich als letztes gefesselt hat. Durch einen Post auf Instagram bin ich auf "Raum" von Emma Donoghue aufmerksam geworden. Ich bin generell ein Typ, der viele Bücher auf Empfehlung bestellt und liest.

So durfte also der 416 Seiten starke Roman vom Verlag Piper bei mir einziehen.

Und ich muss sagen, das Buch hat mich so extrem gefesselt dass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hatte. Zuletzt hatte mich nur Jojo Moyes so in ihren Bann gezogen.

Aber worum geht es bei "Raum"?

"Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …

Die Geschichte ist aus der Sicht des 5-jährigen Jack geschrieben. Die kindliche Sprache macht das Buch nochmal spannender.

5 Jahre lang lebte Jack mit seiner Mutter im "Raum" und im Laufe der Geschichte erfährt man natürlich auch den Grund dafür. Eine "Außenwelt" gibt es für Jack nicht alles was er im Fernsehen sieht ist für ihn nur im Fernsehen und woanders nicht existent. Man fragt sich eigentlich die ganze Zeit warum seine Mutter ihm nicht die Wahrheit erzählt bis sich das Ganze wendet. Wie reagiert man als 5-jähriger, wenn auf einmal alles was du über die "Welt" weißt, falsch ist und deine Mutter dir erklärt, dass du aus deinem sicheren Zuhause ausbrechen sollst? Bis zuletzt bangt der Leser wirklich mit die Spannung war wirklich greifbar. Man fragt sich die ganze Zeit ob sie es schaffen werden und was noch passiert. Aber wenn ich mehr vom Inhalt erzählen würde würde ich spoilern. 

Ich fand das Buch wirklich extrem spannend und sehr gut geschrieben und kann nur jedem Empfehlen sich dieses Buch mal genauer anzuschauen. 
Für alle die keine Lust auf Lesen haben empfehle ich den Gang ins Kino ;)


Wer kennt das Buch schon? 
wie findet ihr es?

Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen :)

Liebste Grüße


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10. Februar 2016

Von Glück und Liebe - 2 Bücher fürs Herz





Hallo Ihr Lieben,

passend zum kommenden Valentinstag möchte ich euch heute 2 Bücher vorstellen, in denen es um Liebe und Glück geht und die ich sehr schätze und euch daher gern ans Herz legen möchte. 

Das erste Buch ist "Hectors Reise" von Francois Lelord,  einem französischen Psychiater und Schriftsteller, erstmals erschienen in 2002 (*1953) und mittlerweile auch erfolgreich verfilmt.



 Ein Buch von einem Psychiater? Ja und dieses ist es alles andere als ein Fachbuch, es ist ein Roman mit einer fast kindlich anmutenden Sprache.

Der Protagonist Hector ist ein Psychiater (^^) und irgendwie unzufrieden mit sich und der Welt. Zu oft hat der das Gefühl seinen Patienten nicht helfen zu können. Gerade Menschen mit Depressionen empfinden kein Glück mehr, sie sind unglücklich und Hector findet kein Rezept dagegen.

Also beginnt er sich zu fragen, was genau Glück eigentlich ist. Und um diese Frage zu beantworten, begibt er sich auf eine Reise, die in China beginnt, ihn aber auch nach Afrika und Amerika führt und auf dieser Reise erfährt er von ganz unterschiedlichen Menschen ihre jeweilige Sicht auf das Glück. Auf einem seiner Flüge benötigt eine junge afghanische Frau medizinische Hilfe und obwohl sie todkrank ist, empfindet sie dennoch Glück, z.B. weil ihr Neffe nicht mehr in den Krieg ziehen muss.

Hector notiert all seine Beobachtungen und daraus erstellt er dann seine Liste des Glücks. Insgesamt 23 Lektionen werden es am Ende des Buches sein.

Meine Lieblingslektionen:

Lektion Nr. 1: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.
Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.
Lektion Nr. 8: Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt.
Lektion Nr. 8 b: Unglück ist, von den Menschen getrennt zu sein, die man liebt.
Lektion Nr. 18: Glück ist, wenn man der Meinung anderer Leute nicht zu viel Gewicht beimisst.

Habt ihr eine eigene Lektion des Glücks?


Das zweite Buch ist "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm, erstmals aufgelegt 1956 und wie ich finde, aktueller den je. (Meine Ausgabe ist aus 2008 in der 63. Auflage). 



Erich Fromm (1900 - 1980) ist ein deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker und Philosoph. "Die Kunst des Liebens" ist also kein Roman sondern im weitesten Sinne ein verständliches Fachbuch.

Wenn Liebe eine Kunst ist, dann kann man es also erlernen? Laut Fromm kann man das nicht nur, man sollte es auch. "Ich möchte den Leser davon überzeugen, daß alle seine Versuche zu lieben fehlschlagen müssen, sofern er nicht aktiv versucht, seine ganze Persönlichkeit zu entwickeln, und es ihm so gelingt, produktiv zu werden; ich möchte zeigen, daß es in der Liebe zu einem anderen Menschen überhaupt keine Erfüllung ohne die Liebe zum Nächsten, ohne wahre Demut, ohne Mut, Glaube und Disziplin geben kann".

Liebe ist demnach nicht passiv, sie passiert nicht einfach, auch wenn wir alle diese romantische Version der Liebe in Büchern und Filmen bewundern und uns diese wünschen. Im Prinzip ist dies nur der Anfang, die Verliebtheit. Um eine Liebe aber aufrecht zu erhalten, gehört es eben diese zu entwickeln. "Jemanden zu lieben, ist nicht nur ein starkes Gefühl, es ist auch eine Entscheidung, ein Urteil, ein Versprechen. Wäre die Liebe nur ein Gefühl, so könnte sie nicht die Grundlage für das Versprechen sein, sich für immer zu lieben. Ein Gefühl kommt und kann auch wieder verschwinden".

Wenn von Liebe gesprochen wird, wird dies meist mit 'Geliebt werden' gleich gesetzt, nicht aber mit 'Lieben'. "Die Liebe zu anderen und die Liebe zu uns selbst stellen keine Alternative dar; ganz im Gegenteil wird man bei allen, die fähig sind, andere zu lieben, beobachten können, daß sie auch sich selbst lieben. Liebe ist grundsätzlich unteilbar; man kann die Liebe zu anderen Liebes-"Objekten" nicht von der Liebe zum eigenen Selbst trennen".

Um die Kunst des Liebens erlernen zu können, benötigt man nach Fromm Disziplin, diese wiederum erfordert Konzentration. Außerdem benötigt man Geduld und Glauben, für den man Mut benötigt. Liebe ist also ein lebenslanger Lernprozess, eng gekoppelt an unsere eigene Entwicklung, aber auch den Einsatz, den wir bereits sind zu leisten.

"Liebe ist die tätige Sorge für das Leben und das Wachstum dessen, was wir lieben."




Kennt ihr eines der Bücher und was ist eure Meinung? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Herzlichst Anke. 













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1. Februar 2016

Buch-Blogtour " Das Pfirsischhaus" von Courtney Miller Santo


Hallo Ihr Lieben,

heute nehme ich das erste Mal an einer Buch-Blogtour teil. Ausgerichtet wird diese von Buchreisender.de und insgesamt 5 Bloggerinnen werden auf ihren Blogs über unterschiedliche Aspekte zu dem Buch "Das Pfirsischhaus schreiben". Unter dem Beitrag findet ihr alle Links zur kompletten Buchtour sowie die Gewinnspielregeln und alle relevanten Quellenangaben.

mit freundlicher Genehmigung von buchreisender.de

Klappentext:

Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie dann auch noch erfährt, dass das Haus ihrer geliebten Großmutter Mellie abgerissen werden soll, will sie das nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die Sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen.





Im Rahmen dieser Blogtour habe ich mich mit Familiengeheimnissen und ihren Folgen auseinandergesetzt.

Was ist ein Geheimnis:

Definition: Ein Geheimnis ist eine meist sensible Information, die einem oder mehreren Eigentümern zugeordnet ist. Es soll einer fremden Personengruppe, für die es von Interesse ist/sein könnte, nicht bekannt oder einsehbar sein. Die entsprechende Information wird häufig absichtlich in einem kleinen Kreis Eingeweihter gehaltenEin Geheimnis ist eine meist sensible Information, die einem oder mehreren Eigentümern zugeordnet ist. Es soll einer fremden Personengruppe, für die es von Interesse ist/sein könnte, nicht bekannt oder einsehbar sein. Die entsprechende Information wird häufig absichtlich in einem kleinen Kreis Eingeweihter gehalten.

Familiengeheimnisse sollen meist jemanden vor der Wahrheit schützen, z.B. das Kind, dass nicht über seine Adoption informiert wird, oder der Partner, dem eine Affäre verheimlicht wird. Nicht immer sind es Lügen, oder sogar Lebenslügen, meist ist es eben eher das Verheimlichen von Informationen. Wobei auch das Verheimlichen oftmals als Lüge angesehen wird.

Geheimnisse dienen dazu sich abzugrenzen und es gibt Geheimnisse, die auch geheim bleiben dürfen. Jeder Mensch braucht Intimität und den entsprechenden Raum dafür.

Wenn es aber um die dringenden Lebensfragen geht, wie: Wer bin ich? Wo komme ich her? Wer sind meine Eltern? dann können Familiengeheimnisse belasten, lähmen und unterdrücken und dies über Generationen hinweg.

Das Problem bei Geheimnissen dieser Art ist, dass diese dazu führen, dass sich innerhalb der Familie Gruppierungen und Allianzen bilden, die wiederum andere ausschließen. Sie lähmen die Kommunikation, denn immer ist es ein Taktieren, wie weit darf man gehen, worüber darf man sprechen und mit wem darf man sprechen. Familiengeheimnisse und Lebenslügen können sich dann verselbständigen und werden zum beherrschenden Element.

Warum entstehen Familiengeheimnisse? 
In jeder Kultur gibt es Handlungsweisen, die als richtig, schön, gut, stark etc. betrachtet werden. Das führt aber dazu, dass es im Gegenzug auch Handlungsweisen gibt, die als falsch, hässlich, schlecht oder schwach betrachtet werden.

Es ist also nicht die tatsächliche Handlung, die den Anlass zur Geheimhaltung bietet, sondern die Bedeutung, die ihr zugemessen wird. Scham und Schuld sind hierbei treibende Kräfte.

Natürlich ist nicht jedes Familiengeheimnis düster und böse, also eine Leiche im Keller, manchmal sind es sogar versteckte Schätze, die man unter der losen Diele findet.

In “ Das Pfirsischhaus” hat auch Lizzie drängende Fragen, die sie nicht beantwortet bekommen hat. Auch ihr wurde etwas verschwiegen, um sie zu schützen. Und auch sie ist nicht die erste Generation ihrer Familie, die an den Lasten eines Geheimnisses trägt. Sie wird entdecken, was es bedeutet, wenn man liebt und sich für diese Liebe über bestehende Regeln und Normen hinwegsetzt und welche Konsequenzen dabei entstehen und sie wird etwas über ihre Herkunft erfahren....

Im Zusammenhang mit meiner Recherche habe ich ein Interview mit der Familientherapeutin Rosemarie Welter-Enderlin gelesen und möchte mit einem Zitat daraus abschließen:

“Die Geschichten, die verdrängt werden, dass sind die schlimmen Geschichten. Aber Geschichten, die einen Namen haben, die kann man in sein Leben integrieren”.

 
Viel Freude bei den anderen Teilnehmern der Blogtour und beim Lesen des Buches und wenn ihr die folgende Frage in den Kommentaren beantwortet, dann habt ihr die Chance eine Printausgabe des Buches "Das Pfirsischhaus" zu gewinnen.

Würdet ihr in einem verwunschenen Haus auch nach Geheimnissen suchen?


Herzlichst Anke

Blogfahrplan

Gewinnspiel

Täglich gibt es auf dem teilnehmenden Blog eine Frage zu beantworten.
Gewinn 1 Print von “ Das Pfirsichhaus „


Die Blogtour „Das Pfirsichhaus“ ging gestern zu Ende und der Gewinner wurde soeben ausgelost.

1 Print von „Das Pfirsichhaus“

Bettina Hertz

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin <3

Die Gewinnerin soll sich bitte per Mail an info@buchreisender.de mit ihrer Post-Adresse und dem Betreff „Das Pfirsichhaus“ melden, damit sich ihr Gewinn schnellstmöglich auf den Weg machen kann.

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 03.02.2016 um 23:59 Uhr.



Quellen:
Definition Geheimnis https://de.wikipedia.org/wiki/Geheimnis
Interview R. Welter-Enderlin http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/familiengeheimnisse-158761/
Aufsatz über die Zusammenhänge von Familiengeheimnissen und Symptomen http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/uploads/media/Darueber_spricht_man_nicht.pdf





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13. Januar 2016

Facepaint von Lisa Eldridge

Hallo Ihr Lieben,

heute stelle ich euch das Buch  - Facepaint - von Lisa Eldridge vor.


Als Make Up-Fan und/oder Beautyblogger beschäftigt man sich natürlich ausgiebig mit Produkten, Techniken, und zukünftigen Trends, weniger mit der Geschichte des Makeups. Lohnt sich dennoch ein Blick zurück? In Facepaint - the Story of Makeup -  schreibt Lisa Eldridge, Makeup-Artist und Creative Director von Lancôme, genau darüber.

Das Buch ist aber weit entfernt davon eine trockene historische Abhandlung über die Herstellung, Entwicklung und Verwendung von Makeup zu sein.

Im ersten Teil des Buches The Ancient Palette geht es um die Betrachtung der 3 wohl wichtigtsten Farben Schwarz, Weiß und Rot. Bereits Tizian, der führende Vertreter der venizianischen Malerei im 16. Jhd. konstatierte, dass ein guter Maler nur 3 Farben bräuchte, eben Schwarz, Weiß und Rot. 



Lisa Eldridge betrachtet die Farben durch die Jahrtausende und durch alle Epochen immer im Zusammenhang mit der Entwicklung der Frauen. 




So fällt generell auf, dass in Zeiten, in denen Frauen frei und ungezwungen leben konnten, auch Makeup eine große Rolle spielte und gern auch experimentell genutzt wurde (z.B. Im alten Ägypten). In Zeiten, in denen Frauen unterdrückt wurden, galt auch Makeup als unakzeptabel. Die Reise, auf die Lisa Eldridge den Leser oder die Leserin mitnimmt, führt vorbei an großartigen Frauen, die Geschichte gemacht haben: Königin Elisabeth I., Marie Antoinette, Katharina de Medici, Kleopatra, Nofretete, Elizabeth Taylor und viele weitere.


Lisa Eldridge zeigt außerdem ihre Makeup-Musen und widmet jeder Einzelnen eine Seite im Buch.

Im zweiten Teil des Buches The Business of Beauty illustriert sie den Weg hin zum Makeup-Business, stellt die großen Pioniere und deren Geschichten vor und zeichnet außerdem ein mögliches Bild der Zukunft.


In Facepaint finden sich eine Vielzahl an Anekdoten, die man nicht einfach mal bei Wikipedia findet. Oder habt ihr schon mal davon gelesen, dass Max Factor die These vertrat, dass je nach Haarfarbe ein anderes Rot auf den Lippen notwendig ist, um bestmöglich auszusehen? Er führte 1918 sein Colour Harmony Principle ein. Zur gleichen Zeit vertrat Elizabeth Arden die Ansicht, dass jede Frau die Lippenstiftfarbe tragen sollte, die am besten zu ihrer Persönlichkeit und nicht nur zur Haarfarbe passt. 



Beide, Max Factor und Elizabeth Arden schummelten im Übrigen gern bei der Angabe ihres Geburtsjahres und auf Nachfrage gaben sie an, sich nicht mehr zu erinnern. Zumindest hierbei waren sie sich einig.

Viele der bekannten Marken sind am Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden.

Auch Helena Rubinstein ist eine davon. Sie war die Erste, die erkannte, dass innovative, exklusive Verpackungen und effektives Marketing einen besonderen Anreiz bieten, wenn es um Frauen und Makeup geht. Außerdem war sie die Pionierin, wenn es um die Unterscheidung unterschiedlicher Hauttypen und der jeweils entstprechenden Pflege ging.

Sie pflegte einige, z.T. seltsame Mantras, die sie gern auch zu Motivationszwecken einsetzte, um mehr Produkte zu verkaufen. “There are no ugly women, only lazy ones” ist eines davon, oder ihre Anzeige The "War Face": "Even if your social or professional life does not demand it, your patriotism demands that you keep your face bright and attractive so that you radiate optimism." Sie bot sogar spezielle Kriegsrabatte für ihre Produkte und Behandlungen an. 



Im Übrigen gab es durchaus einen harten Konkurrenzkampf zwischen Helena Rubinstein und Elizabeth Arden, nicht nur beim Makeup auch bei der Anzahl der Ehen. Aber auch die beiden hatten etwas gemeinsam: Sie hassten Charles Revson, den Gründer von Revlon. Der allerdings sah in den beiden keine echte Konkurrenz, Seine, aus seiner Sicht einzige Konkurrentin war Estée Lauder.

All das und noch so viel mehr erfährt man beim Lesen des Buches, das außerdem noch mit einer Vielzahl an wunderschönen Bildern aufwartet. 



Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Makeup-Fan ans Herz legen. Nach dem Lesen seht ihr eure Sammlung mit ganz anderen Augen. 


Wenn ihr mehr über die Autorin Lisa Eldridge erfahren wollt, dann schaut auf ihrer Seite vorbei. Dort findet ihr auch alle ihre Arbeiten sowie die Links zu ihren YouTube-Tutorials. 

 Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Herzlichst Anke
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