23. März 2016

Sandwiches mit pochiertem Ei

Hallo Ihr Lieben,

so kurz vor Ostern habe ich noch eine leckere Rezeptidee für das Osterfrühstück am Sonntag im Gepäck. Die Sandwiches mit pochiertem Ei sind nicht nur hübsch anzusehen sondern auch megalecker und voller guter Inhaltsstoffe. Also gesund und lecker, was will man mehr.


Im Vollkorntoast finden sich noch alle Ballaststoffe und alle Mikronährstoffe aus dem vollen Korn, also B-Vitamine, Zink, Magnesium, Eisen und Vitamin E. Rucola enthält, die für seinen typischen bitteren Geschmack verantwortlichen Senföle, die vor Infektionen schützen können. Außerdem enthält Rucola ein hohes Maß an Jod und ebenfalls an Folsäure. Eier sind eine der Proteinquellen schlechthin.

Folgende Zutaten benötigt ihr für 2 Sandwiches:

  • 4 Scheiben Vollkorntoast
  • 1 Handvoll Rucola
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel Dijonsenf
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Pecorino-Späne nach Geschmack (natürlich könnt ihr auch Parmesan oder einen anderen Hartkäse verwenden)
  • Essig für das Kochwasser 

 

Zubereitung des Dressings:

Dijonsenf mit Olivenöl und etwas Wasser verrühren (oder im Dressingshaker vermischen) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe auf die Zugabe von Essig verzichtet, das Dressing ist durch den scharfen Geschmack des Dijonsenfs per se sehr würzig, aber man kann auch noch einen Spritzer (Weißwein-)Essig hinzufügen.

 

Zubereitung des Sandwiches:

Die Toastscheiben entweder ganz normal im Toaster toasten oder in einer Grillpfanne ohne Öl von beiden Seiten anrösten. Den gewaschenen Rucola auf einer Toastscheibe auflegen und mit Dressing beträufeln. Dann die Käse-Späne verteilen.



Das Pochieren der Eier:

Es gibt ein paar Kniffe, die das Pochieren erleichtern.

Besonders wichtig ist, dass die Eier so frisch wie möglich sind, denn dann ist das Eiweiß noch relativ zähflüssig und legt sich daher besser um das Eigelb.
 
Außerdem braucht ihr einen großen Topf, das Ei muss im Wasser schwimmen können und weder auf dem Topfboden aufliegen noch oben rausschauen.

Schlagt das Ei am besten vorher in einer Tasse auf. Daraus lässt es sich dann besser ins siedende Wasser gleiten.

Pochieren bedeutet Garziehen. Das Wasser darf also nicht mehr kochen, sondern nur noch simmern. Am einfachsten erreicht ihr diesen Zustand, wenn ihr dass Wasser einmal aufkochen lasst und dann die Hitze reduziert.

Wasser und einen Spritzer Essig zum Kochen bringen, aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren, bis das Wasser simmert. Nun mit einen Kochlöffel oder Schneebesen das Wasser rühren, so dass ein Strudel in der Mitte des Topfes entsteht. Dann einfach das Ei aus der Tasse vorsichtig in den Strudel gleiten lassen. Am Anfang sieht das Eiweiß dann meist ziemlich zerfasert aus, aber das legt sich dann immer noch um das Eigelb. Nach 3-4 Minuten kann das pochierte Ei aus dem Wasser, dann noch kurz mit kaltem Wasser abspülen und auf dem Sandwich platzieren. 


Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit.

Außerdem wünschen Sabrina und ich euch Frohe Ostern und ein paar schöne Stunden mit euren Lieben. 

Herzlichst Anke

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18. März 2016

Watermarble Ostereier

Hey meine Lieben,

heute möchte ich euch zeigen wie Ihr eure Ostereier auch ohne Ostereierfarben schön bunt bekommt.
Auf meinem Blog habe ich bereits 3 herkömmliche Methoden vorgestellt und habe mich für euch heute an der Watermarble-Methode versucht.

Viele von euch wird diese Technik aus dem Bereich Nageldesign bekannt vorkommen und genau dort ist sie her.


Alles was ihr benötigt ist Nagellack und gekochte oder ausgeblasene Eier.
Ich habe die Manhattan-Nagellacke benutzt, weil diese in meinem Sortiment die am besten Funktionierenden waren. Hier solltet ihr also mal schauen was ihr so an Lacken daheim habt.

Ausserdem benödigt ihr eine Schüssel mit lauwarmen Wasser und, wenn möglich, Handschuhe.


Nun tropft ihr langsam den Lack in das Wasser bis die Wasseroberfläche schön bedeckt ist und ihr ein schönes Muster habt.


Gebt nun langsam das Ei hinein, damit sich der Lack um das Ei legt und zieht es dann wieder heraus.


Jetzt muss der Lack nur noch trocknen und fertig.

Ich finde die Idee ganz cool und individuelle Ostereier sind garantiert.

Habt ihr schon fleißig Eier gefärbt?

Liebste Grüße


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16. März 2016

Oil-Cleansing - eine natürliche Reinigung

Hallo Ihr Lieben, 

wenn es um dekorative Kosmetik geht, dann bin ich sehr experimentierfreudig und liebe es eine große Auswahl zu haben. Das war in unserem gemeinsamen Haul bei Makeup Revolution ja nicht zu übersehen.

Wenn es aber um Pflege und Reinigung geht, dann gehe ich keine Experimente ein. Ich habe nur eine geringe Anzahl an Produkten, die ich benutze. Ein Bestandteil meiner Routine ist das sogenannte Oil-Cleansing. Ich nutze diese Methode nicht zum täglichen Abschminken, sondern als Extra-Reinigung max. 2 Mal in der Woche, denn diese Methode erfordert etwas Zeit, kommt aber einer Wellnessanwendung ziemlich nah. Das Grundprinzip bei der Reinigung mit Öl ist: Öl löst sich in Öl. Man befreit die Haut also nicht nur von Schmutz und Makeup sondern auch von überschüssigem Talg. Die Haut wird auch in den tieferliegenden Hautschichten gereinigt und damit kann sich nach einiger Zeit ein ebenmäßigeres Hautbild einstellen.



Natürlich könnt ihr euch auch ein fertiges Reinigungsöl passend zu eurem Hauttyp kaufen, aber oftmals sind diese relativ teuer oder haben z.T. Inhaltsstoffe, die ich nicht unbedingt in meine Haut einarbeiten möchte. 

Man kann sich für relativ kleines Geld ein tolles Reinigungsöl selbst herstellen. 

Das Star-Öl in diesem Fall ist Rizinusöl (engl. Castor Oil). Vielen von euch ist es sicher als Abführmittel bekannt, bzw. als Haarwuchsmittel. Es kann aber noch viel mehr: es wirkt entzündungshemmend und reinigt bis in die tiefen Hautschichten. Rizinusöl hat aber auch eine austrocknende Wirkung und allein angewendet würde es die Haut sehr schnell austrocken.

Ihr benötigt also ein 2.Öl als Trägeröl. Hier kommt es ganz auf euren Hauttyp und euren Geschmack an. Jojoba-Öl eignet sich für alle Hauttypen, aber besonders für normale bis ölige Haut. Außerdem hat es einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Ölen: es wird nicht ranzig. Jojoba-Öl ist daher mein Favorit, auch weil ich es nachts anstatt einer Nachtcreme verwende. 
Für trockene Haut sind beispielsweise Mandel-, Kokos- oder Olivenöl gut geeignet. Wichtig ist v.a. die Qualität der Öle. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr hochwertige, kaltgepresste Öle, idealerweise in Bioqualität findet. Die Kaltpressung ist besonders wichtig, da dabei die wertvollen Inhaltsstoffe der Öle nicht zerstört werden. 


Mischverhältnisse:

Ölige Haut: 30 % Rizinusöl
Normale Haut: 20 % Rizinusöl
Trockene Haut: 10 % Rizinusöl 

Meine Anwendung:


Zuerst schminke ich mich ggf. ab. Dann weiche ich ein Handtuch in warmem Wasser ein und lege es kurz auf mein Gesicht, das regt die Durchblutung an. Nun massiere ich meine Öl-Mischung in meine Haut ein. Es gibt keine ausgesprochenen Regeln für die Massage, achtet einfach darauf, was euch gut tut und dass ihr wirklich sanft massiert. Danach nehme ich das übrige Öl auf der Haut mit warmem Wasser ab. Diesen Vorgang wiederhole ich meist nochmal bis der Ölfilm komplett entfernt ist. 


Wie immer kann ich nicht dafür garantieren, dass das bei euch auch funktioniert. Gerade Rizinusöl kann auch allergische Reaktionen hervorrufen. Macht einfach am Besten einen Test auf eurem Arm, bevor ihr die Anwendung auf dem Gesicht testet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Testen. 



Wenn Ihr noch Fragen habt, dann stellt diese gern in den Kommentaren. Ich versuche alles so genau es geht zu beantworten.

Herzlichst Anke




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11. März 2016

[Look] Urban Decay - Vice 4

Hey meine Lieben,

heute möchte ich euch kurz die Urban Decay - Vice 4 zeigen und euch einen Look damit vorstellen.
Urban Decay hat sich mittlerweile zu meiner liebsten Lidschatten-Marke entwickelt. Ich muss zugeben, dass ich "erst" 3 Paletten besitze, aber keine dieser Paletten enthält eine Farbe die mir nicht gefällt. Deshalb habe ich auch nicht lange überlegt, als Urban Decay kürzlich 20% auf alles anbot.
Ich habe also bei der Palette satte 15 Euro gespart und deshalb gab es kein Halten mehr. (Es gab auch zusätzlich einen Gutscheincode)

Die Palette



Das Design der Palette ist einfach "WOW". Ich liebe dieses Oil-Slick-Effect und das Netzmuster. Die Palette fühlt sich wirklich hochwertig an und kommt mit einer passenden Tasche. Ob man diese für die Palette benutzt oder als Kosmetiktäschen kann man für sich entscheiden, aber ich habe die Palette darin damit sie nicht zu sehr einstaubt.
Die Farben sind, wie bei Urban Decay gewohnt, wunderbar pigmentiert. Enthalten sind sowohl Glitter- als auch Metallic-Eyeshadows und auch die Matten können überzeugen. Außerdem kann man super mit der Palette experimentieren. Sie enthält Töne für ein Alltags-Make-Up als auch sehr knallige Farben.

Der Look


Der erste Look den ich mit der Palette schminke sollte schon sehr knallig sein, deshalb habe ich die Farben "Grasshopper" und "Robbery" miteinander kombiniert und mit "Framed" ausgeblendet. "Bones" diente mir als Highlight :)


Das Grün knallt wirklich toll und deshalb habe ich als Kontrast einen knallpinken Lippenstift gewählt. Ich muss sagen, das war der knalligste Look den ich seit Langem getragen habe.
Der Lippenstift nennt sich "Silly" und ist von Mac :)

Ich hoffe der Look gefällt euch :)
Habt ihr euch die Palette auch schon zugelegt?

Liebste Grüße


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9. März 2016

DIY - Raumduft und Duftdiffusor selbstgemacht

Hallo Ihr Lieben,

seit geraumer Zeit gibt es unterschiedliche Raumdüfte in Flaschen auf dem Markt. Ich habe leider immer wieder festgestellt, dass die Raumdüfte, die mir gefallen sehr teuer sind. Andere wiederum riechen sehr künstlich und machen mir eher Kopfschmerzen, als dass sie für Entspannung sorgen.


Mit wenigen Zutaten kann man aber seinen eigenen Raumduft kreieren, ganz ohne künstliche Duftstoffe und Aromen, sondern mit ätherischen Ölen. Diese können sogar positiv auf das vegetative Nervensystem wirken und so entweder für Entspannung sorgen oder aber auch anregend wirken, je nachdem was man selbst gerade benötigt.

Ich zeige euch heute unseren Raumduft für unser Schlafzimmer. Dieser soll natürlich sehr sanft sein und eher schlaffördernd und entspannend wirken. Lavendel wäre hier eine gute Option, wenn man es gern riecht. Ich mag Lavendel nicht besonders gern, also habe ich eine andere Mischung gewählt.

Meine Mischung besteht aus: 

Melisse: Melisse riecht leicht zitronenartig und kann harmonisierend und beruhigend auf das Nervensystem wirken. 
Blutorange: Blutorange riecht meist etwas herber als normales Orangenöl und kann für Entspannung und Gelassenheit sorgen. Der Geruch wird von sehr vielen als angenehm empfunden.
Bergamotte: Bergamotte ist ebenfalls eine Zitrusfrucht und den Tee-Trinkern sicher bekannt, denn es aromatisiert Earl-Grey-Tee. Auch Bergamotte soll entspannend und sogar angstlösend auf unseren Organismus einwirken können.

Diese Mischung ist zitruslastig, aber nicht so erfrischend wie eine Mischung mit Zitronenöl. 


Herstellung des Raumduftes:


notwendige Zutaten:
  • kleine Flasche oder Glas
  • Holz- oder Bambusstäbchen
  • evtl. Korkplatte
  • ca. 100 ml kosmetisches Basiswasser oder hochprozentiger Alkohol (beides in Apotheken erhältlich)
  • Ätherische Öle nach Wahl
  • evtl. Klebeband/Washitape
  • Schere

Schneidet zuerst die Korkplatte auf das Maß der Öffnung eures Glases oder Flasche zu, so dass es oben bündig abschließt. Stecht nun vorsichtig mit der Schere Löcher für die Holzstäbchen vor. Am Besten legt ihr dafür euren Korkkreis auf den verbleibenden Rest des Korks, damit ihr einen Widerstand beim Einstechen habt. 

Füllt nun euer Glas mit dem kosmetischen Basiswasser und gebt vorsichtig eure ätherischen Öle dazu. Fangt dabei mit 10 Tropfen an und erhöht die Menge in kleinen Schritten, bis ihr eure gewünschte Intensität erreicht habt. 

Legt nun die Korkscheibe als Deckel auf euer Gefäß und klebt diese ggf. mit Klebeband oder Washitape fest. Nun führt ihr vorsichtig eure Stäbchen durch die Löcher und fertig ist euer Raumduft. Es dauert natürlich etwas bis sich die Stäbchen vollgesogen haben und den Duft freisetzen. Wenn euch der Duft zu schwach ist, dann fügt noch etwas ätherisches Öl hinzu, wenn er zu stark ist, verdünnt die Mischung mit etwas kosmetischem Basiswasser. 


Viel Spaß beim Nachmachen und verratet uns doch mal eure Lieblingsdüfte.

Herzlichst Anke

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2. März 2016

Buch-Rezension Das Pfirsischhaus von Courtney Miller Santo

Hallo Ihr Lieben,

in meinem ersten Beitrag zu diesem Buch im Rahmen der Buch-Blogtour habe ich euch bereits kurz in dieses Buch eingeführt und bin dann v.a. auf Familiengeheimnisse eingegangen.



Heute möchte ich nun meine abschließende Meinung zum Buch mit euch teilen. 

Klappentext des Buches

"Wenn das Leben dir ein verwunschenes Haus gibt, dann wir einen Blick hinter die Fassade...

Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie dann noch erfährt, dass das Haus ihrer geliebten Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das nichr einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen..."

Das Buch ist unterteilt in 3 Geschichten, jeweils eine Geschichte pro Protagonistin. Diese Art der  Aufteilung an sich mag ich meistens sehr gern in Büchern. Hier finde ich es aber nicht besonders gut gelungen. Die erste Geschichte handelt von Lizzie, aber erst in der 3. Geschichte, die sich eigentlich um Isobel dreht, erfährt Lizzie ihr Familiengeheimnis. Natürlich gehört die Enthüllung desselbigen an das Ende des Buches, aber so überschlagen sich am Ende die Ereignisse und das Familiengeheimnis an sich geht aus meiner Sicht unter. Natürlich sind die Geschichten der 3 Protagonistinnen miteinander verwoben, aber die losen Enden werden für mich am Ende eben sehr glanzlos zusammengeführt. 

Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach, schnörkellos und gut verständlich, leider aber manchmal holprig, irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl es knarzt beim Lesen und leider ohne echten Tiefgang. Emotionen kommen nicht wirklich zum Tragen und so richtig Freude kam beim Lesen bei mir leider nicht auf.
Die Dialoge sind z.T. ganz schön ruppig, das mag durchaus gewollt sein, führt aber bei mir dazu, dass keine der Protagonistinnen einen Weg in mein Herz gefunden hat.

Alles in Allem hat "Das Pfirsischhaus" keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Aus dem Stoff hätte man sicher mehr herausholen können, denn eigentlich ist die Grundidee dahinter wirklich spannend. So ist es leider eine seichte, z.T. holprige Geschichte, die sich manchmal in Details verliert, aber die wirklich spannenden Passagen in aller Schnelle und ohne Tiefe abhandelt. Und eine letzte Frage drängt sich mir auf: Warum das Buch auf Deutsch "Das Pfirsischhaus" heißt, wird mir auf keiner Seite des Buches klar. Im Englischen Original heißt es "Three Story House" und das Haus im Buch heißt Spite House. 

Eckdaten des Buches:

Titel: Das Pfirsischhaus
Autor: Courtney Miller Santo
Erscheinungsdatum: Dez. 2016
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 460
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-41850-9

Herzlichst Anke

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